Beim Gartenkonzert der Villa Seligmann erklingen am Dienstag, 7. Juli, Lieder und Arrangements jiddischer Musik im Broadway-Stil.
Das Shvayg Mayn Harts Orchestra wurde 2021 im Rahmen des Projekts „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gegründet. Es ist die Idee von Michael Alexander Willens, dessen Großväter, Alexander Olshanetsky und Herman Yablokoff, zwei der bedeutendsten Komponisten jiddischer Musik während der Blütezeit des jiddischen Theaters in New York in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren.
Das Konzept des Orchesters besteht darin, ihre Lieder in Arrangements in ihrem ursprünglichen Broadway-Stil zu präsentieren, nicht als Klezmer-Musik. Im Garten der Villa Seligmann tritt Shvayg Mayn Harts in einer 13-köpfigen Big-Band-Besetzung mit Streichern gemeinsam mit Sasha Lurje und Roman Grinberg auf, zwei internationalen Stars der jiddischen Musik.
7. Juli um 19:30 Uhr, Villa Seligmann
h – Moll – Messe BWV 232
Bach um 5 zum 222. Mal
Kantorei St. Johannis Favoriti San Giovanni | Cappella Santa Croce
Sopran: Anna Nesyba Alt: Mareike Zorko Tenor: Fabian Kelly Bass: Hektor Palmer Nordfors
Leitung: Jonathan Hiese Predigt: Dietmar Dohrmann Liturgie: Dr. Ina Schaede
5. Juli um 17:00 Uhr Neustädter Hof- und Stadtkirche Hannover
NOKAT spielt im Juni 4x perpetuum:mobil
Bild: Jo Titze
7.Juni um 17:00 Uhr in der Petrikirche Kleefeld,
14.Juni um 17:00 Uhr in der Willehadikirche Garbsen,
21. Juni um 17:00 Uhr in der Michaeliskirche Bissendorf,
27. Juni um 19:00 Uhr in der Bugenhagenkirche Hannover
In perpetuum:mobil verbinden NOKAT Alte Musik mit zeitgenössischer Klassik, Minimal Music, Improvisation, Raumklang und Stille. Melodiefragmente unterschiedlicher Stile, Epochen und Charaktere fügen sich zu neuen Linien und Texturen. Erweitert durch eine Loopmaschine transformiert sich das Duo zum orchestralen Klangkörper. Zu hören sind Kompositionen und Werkausschnitte von Pēteris Vasks (*1946), Terry Riley (*1935), Iannis Xenakis (1922-2001), Arcangelo Corelli (1653-1713) und Arvo Pärt (*1935). Die Musikerinnen interagieren mit einer Installation aus Metronomen, experimentieren mit Puls, Tempo und Rhythmus und etablieren so Zeit als ein zentrales Motiv.
Verwandelt
BWV 30 in St. Clemens Hannover am 13. Juni um 18:30 Uhr
NOKAT spielt „frei“ im Landesmuseum
in der Ausstellung KunstWelten im Landesmuseum Hannover
Foto: Jo Titze
12.06. / 16:00 / Landesmuseum Hannover / frei! Link zur Veranstalterhomepage: mehr Informationen
Mit frei! taucht NOKAT in das Leben und die Musik von Komponistinnen ein. Zu hören sind u. a. Werke aus der Barockzeit von Élisabeth Jacquet de la Guerre (1665-1729), Barbara Strozzi (1619-1677) und Mademoiselle Duval (1718-1775), romantische Klänge von Fanny Hensel (1805-1847) und zeitgenössische Kompositionen von Aftab Darvishi (*1987), Jessie Montgomery (*1981) und Caroline Shaw (*1982). Mit unterschiedlichem Instrumentarium (Cello, Barockcello, Violine, Viola und Barockvioline), einer Loopmaschine, Improvisation und experimentellen Spieltechniken verbindet das Duo die unterschiedlichen Musiken zu einer gemeinsamen, neuen Klangwelt.
Im Landesmuseum nimmt NOKAT die Gäste mit auf eine experimentelle Klangreise durch die KunstWelten. Musik von Komponistinnen aus verschiedenen Jahrhunderten und Kunst treten so in einen eindrucksvollen Dialog.
Das Konzert frei! am 12.06.2026 im Landesmuseum wird unterstützt von:
„Egalité“ bei den Händelfestspielen Halle: Ensemble Arava und Alexandra Marisa Wilcke
Heute noch, Lieber Vater, tut es doch! Ach, ein Mann!
Wahrlich, dieser steht mir an! Wenn es sich doch balde fügte, Dass ich endlich vor Coffee, Eh ich noch zu Bette geh, Einen wackern Liebsten kriegte!
(Aus J.S. Bachs „Kaffeekantate“)
Bild: Salar Baygan
Warum feiern wir Opern und Kantaten der Barockmusik, in denen Frauen auf wenige Stereotype reduziert und nur an ihrem Bezug zu Männern gemessen werden?
Während gesellschaftlich heiße Debatten über Gleichberechtigung und Sexismus toben, bringen wir in der klassischen Musik immer noch haarsträubende Klischees auf die Bühne, und kaum jemand, der oder die sich daran stört.
Wir fordern Repräsentation und Komplexität, aber zu Werken, in denen Frauen nicht viel mehr übrig bleibt als die eifersüchtige Furie, das naive Dummchen oder die Heilige zu spielen, soll man sich entspannt zurücklehnen. Muss das so?
Gemeinsam mit der Schauspielerin Alexandra Marisa Wilcke versuchen wir uns an etwas Neuem – einer einstündige Performance aus Musik und Wort, die mal zum Lachen, mal zum Nachdenken anregt, die mit wunderschönen Klängen erfreut, aber auch schmerzt.
Denn obwohl veraltete Rollenbilder letztlich uns allen schaden, fällt es mitunter schwer, sich davon zu lösen, und manche Parallele zur Gegenwart trifft direkt ins Herz.
So geben wir den Frauen, von denen wir singen und spielen eine differenzierte Stimme, und zeichnen einen Weg, wie wir die Werke, die wir lieben auf zeitgemäße Art aufführen können.
Werke von Bononcini, Händel, Buxtehude und Bach Texte und Inspiration von u.a. Nadia Murad, Olympe de Gouges, Laurie Penny, Chimamanda Ngozi Adichie
NOKAT spielt Auszüge aus „frei!“ im Sprengel Museum Hannover
zur Eröffnung der neuen Sammlungspräsentation „Mein lieber Schwan!“
Nokat @ Sprengel Museum, 28-4-2023, FM3A+35mm HP5
Mit frei! taucht das Duo NOKAT in das Leben und die Musik von Komponistinnen unterschiedlicher Epochen und Herkunftsregionen ein. Zu hören sind Werke aus der Barockzeit von Elisabeth Jaquet de la Guerre, Barbara Strozzi und Madame Duval, romantische Klänge von Fanny Hensel und zeitgenössische Kompositionen von Aftab Darvishi, Jessie Montgomery und Caroline Shaw. Mit unterschiedlichem Instrumentarium, einer Loopmaschine, Improvisation und experimentellen Spieltechniken verbindet NOKAT die Werke zu einer gemeinsamen, neuen Klangwelt.
NOra Matthies – Cello und Barockcello
KAtharina Pfänder – Violine, Viola und Barockvioline
17. Mai um 16:00 Uhr im Sprengel Museum Hannover
Jubiläumskonzert Collegium musicum Halle
Der Universitätschor Halle „Johann Friedrich Reichardt“ besteht 75 Jahre! Wir dürfen mitfeiern!
Zur Feier dieses Anlasses singen „die Reichardts“ ein abwechslungsreiches Konzert, das Werke mit Orchester, aber auch a cappella beinhaltet.
Freuen Sie sich auf Werke von Lassus über Brahms bis hin zu Makaroff. Als Höhepunkt präsentiert der Chor als Erstaufführung das Oratorium Wahrheiten von Oliver Gies.
08. Mai um 19:30 Uhr, Konzerthalle Ulrichskirche, Leipziger Straße, Halle (Saale)
Mit: Freya Müller. Alt Theo Rohde. Tenor Hinrich Horn. Bariton Daniel Eggert. Bass Universitätschor „Johann Friedrich Reichardt“ musica assoluta Keno Weber & Jens Arndt. Leitung
Konzert zur Walpurgisnacht
„Die erste Walpurgisnacht“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy
„Wahrheiten“ Kantate von Oliver Gies, Uraufführung